Days of Fate

1993 - 1995
Die Geschichte von DAYS OF FATE beginnt eigentlich schon Ende 1992, als Dirk S. und René P., die sich schon von ihrer vorherigen Band DISASTER'S TIME kennen, weitere Mitglieder für eine neue Band suchen. Beide hatten sich einige Zeit eher über eine skurile Geschichte in einem Dresdner Club kennengelernt, als René sich beim DJ erkundigte, wer sich denn diese absolut bescheidene Musik gewünscht hätte. Sie finden den dritten Mann in André S., der ebenfalls zur örtlichen Electro-Szene gehört. Was noch fehlt, ist eine Stimme. Diese stößt in Form von Torsten K. Anfang 1993 zur Band, der nicht nur über eine klassische Ausbildung sondern ebenfalls über Banderfahrung verfügt.Im April 1993 erfolgt der Startschuss. Die Vier nehmen ein erstes Band auf, sie spielen die ersten Konzerte und Festivals und schnuppern Fernsehluft (MDR, Juli / RTL, August). Bei letzterem Sender werden sie Monatssieger eines Newcomer-Wettbewerbes. Dadurch wird das Dresdner Label s.a.p.records auf die Band aufmerksam. Eine zweite MC wird in Eigenregie produziert und ist bald ausverkauft. Anfang 1994 kommt es zum Treff zwischen DAYS OF FATE und s.a.p.records, welches ein örtlicher Radio-DJ eingefädelt hatte. DAYS OF FATE spielen ihre erste Maxi-CD „My Decision / Master of Disaster“ ein, welche (mit viel Vorschusslorbeeren bedacht) im Oktober 1994 erscheint. Die Maxi verkauft sich in Sachsen rasend schnell, wie auch die zweite MCD „Conclusions“ (November 1995). Obwohl beide die Verkaufsscharts der Dresdner Kaufhäuser anführen, ist ein bundesweiter Vertrieb durch das Label leider nicht zu gewährleisten. So werden die Vier zwar zu den Lokalmatadoren schlechthin, im restlichen Bundesgebiet nimmt man aber, von ein paar lobenden Rezensionen abgesehen, kaum Notiz von der Band.

1996 - 1998
Das ändert sich auch 1996 nicht. Im Mai erscheint die nächste Maxi „Back“ und dann endlich das Debüt-Album
„Gates“ (November 1996), welches sich zum sächsischen Kassenschlager entwickelt. Die Band spielt mittlerweile auf größeren Festivals mit namhaften Bands und schafft es, auch durch örtliche Radio-Unterstützung, den Dresdner Star-Club erstmals mit ca. 850 Leuten zu überfüllen. Nun werden auch bundesweit mehr Medien auf die Band aufmerksam, auch europäische Szene-Magazine nehmen Notiz, nur kaufen kann man das gute Stück eben nur über Mailorder. Nach einer ersten Tour 1997 nimmt sich das Label vision records des Problems an und
veröffentlicht im Mai 1998 weltweit eine lizenzierte Neuauflage des DAYS OF FATE – Erstlings. Mit der Veröffentlichung einher geht eine weitere Tour durch Deutschland.

1999 - 2001
Langsam wird es Zeit für ein zweites Album, doch die Verhandlungen mit der neuen Plattenfirma ziehen sich seit Monaten hin. Gleichzeitig verliert sich die Band in immer abstruseren Songideen, da sich die Bandmitglieder oft nicht einig sind, wohin die musikalische Entwicklung gehen soll. So kommt es 1999 zum Bruch, da die Arbeit mehr zermürbt, als dass es die Band voran bringt. Weil die Vier aber ohne einan der auch nicht können, entscheiden sie sich im Jahr 2000, weiterzumachen. Inzwischen hat sich der Musikmarkt stark verändert. Man startet 2001 mit der US-Veröffentlichung „Bizarre Love Triangle“ neu und findet in RabazCO ein neues Label.

2002 - 2005
Mit der Veröffentlichung der Maxi „Nervous Times“ im Mai 2002 beginnt für DAYS OF FATE ein neues Zeitalter. Die Band gibt wieder Konzerte und spielt auf diversen Festivals. Im April 2003 erscheint das zweite Album der Band „Home-made Cake of the Day“. Es enthält wesentlich mehr Pop als das erste und erntet begeisterte Presse-Kritiken. Manche Medien sprechen gar von einem „…Album, dass Synthie-Pop teilweise neu definiert.“ Abwechslungsreich und vor allem stilübergreifend präsentieren sich die Vier auf der CD und können neben der „CD des Monats“ bei Online-Magazinen auch den fünften Platz in den US-College-Radio-Import-Charts des Jahres 2003 einheimsen. Nach einigen Konzerten macht sich die Band auch gleich an die Arbeit für das dritte Album, lässt sich allerdings Zeit, um ihren Stil noch weiter zu entwickeln.2006 – 20072006 ist das Album fertig, die Veröffentlichung verschiebt sich jedoch mehrmals aus diversen Gründen. Derweil gewinnt man den AMV Talpa Musikverlag für die Zusammenarbeit. Die Wartezeit auf das Album vertreiben sich die Musiker mit diversen Remix-Arbeiten für andere Künstler sowie für sich selbst. Im März 2007 erscheint „Traffic“, der dritte Longplayer der Band.

Mitglieder:

  • Dirk S. (synth)
  • Torsten K. (vocals)
  • André S. (synth)
  • René P. (guitars, synth, vocals)

Gründungsjahr: 1993
Webseite: www.daysoffate.com